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Unsere Gemeinde steht vor großen Herausforderungen: Leerstände in Ortskernen, Sanierungsbedarf in der Infrastruktur und der Druck, immer mehr Flächen zu versiegeln. Gleichzeitig brauchen wir bezahlbaren Wohnraum, moderne Gemeinschaftsräume und klimagerechte Lösungen – und das alles, ohne die kommunalen Finanzen zu überlasten.

 

Grüne Kommunalpolitik will zeigen: Es geht auch anders. Mit klugen Konzepten, mutigen Investitionen in Bestandsgebäude und einer konsequenten Innenentwicklung machen wir Echzell fit für die Zukunft – sozial gerecht, ökologisch verantwortungsvoll und finanziell tragbar.

Wohnen für alle – bezahlbar, klimafreundlich, nah an den Ortskernen

Wohnraum ist knapp, die Mieten steigen – doch statt weiter wertvolle Flächen am Ortsrand zuzubetonieren, setzen wir auf intelligente Nachverdichtung und die Wiederbelebung unserer Ortskerne. Leerstehende Häuser sind eine Chance: Sie bieten Platz für neues Wohnen, ohne dass wir Natur und Ackerland opfern müssen.

Unsere Lösungen:

• „Innen vor Außen“ konsequent umsetzen: Bevor neue Baugebiete ausgewiesen werden, prüfen wir systematisch, wo im Bestand nachverdichtet werden kann – etwa durch Dachausbauten, Anbauten oder Umnutzungen. Das schont Ressourcen und stärkt die Dorfgemeinschaft.

• Leerstand aktiv bekämpfen: Wir führen ein Leerstandsmanagement ein, das Eigentümer:innen berät und Anreize schafft, ungenutzte Gebäude zu reaktivieren. Sanierungen in den Ortskernen müssen attraktiver werden!

• Bezahlbares Wohnen im Neubaugebiet Bingenheim: Hier haben wir bereits durchgesetzt, dass der Gemeindevorstand in Zusammenarbeit mit der kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ermöglichen soll.

Dieser Weg muss Schule machen: In allen neuen Projekten fordern wir einen Anteil sozial gebundenen Wohnraums – damit Familien, Senior:innen und junge Leute in Echzell eine Perspektive haben

Unsere Ortsteile stärken – Infrastruktur erhalten, klimagerecht modernisieren

Vereinshäuser, Sportstätten und Gemeinschaftsräume sind das Herz unserer Gemeinde. Doch viele Gebäude sind sanierungsbedürftig, die Heizungen veraltet, die Barrierefreiheit nur teilweise gegeben. Das wollen wir nicht länger hinnehmen. Gleichzeitig steigen die Energiekosten – hier müssen wir handeln, um langfristig Geld zu sparen und das Klima zu schützen.

Unsere Prioritäten:

• Sanierungsoffensive mit Fördergeldern: Wir beantragen systematisch Mittel aus Programmen wie der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), dem „Sportland Hessen“-Fonds oder der Kommunalrichtlinie für Klimaschutz. So können wir etwa die Horlofftalhalle grundsanieren – mit Dämmung, neuer Heiztechnik und PV-Anlage –oder das Dorfgemeinschaftshaus Bingenheim zukunftsfest machen.

 

Sportstätten der Zukunft:

• LED-Flutlicht für die Sportplätze in Echzell und Bingenheim, um Stromkosten zu senken und Lichtverschmutzung zu reduzieren.

• Sanierung und Aufwertung unserer Sportstätten: Der Erhalt unserer Sportstätten braucht gezielte Investitionen. Vor allem das Problem mit den unhygienischen Sanitäreinrichtungen in der Horlofftalhalle muss gelöst werden.

• Klimaschutz als Sparprogramm: Jeder investierte Euro in energetische Sanierung zahlt sich doppelt aus – durch geringere Betriebskosten und weniger CO₂. Das entlastet den Haushalt und schützt unser Klima.

 

Bauen mit Weitsicht – ökologische Standards durchsetzen

Wenn neue Baugebiete unvermeidbar sind, dann nur mit klaren Regeln: keine Zersiedelungsprojekte, sondern kompakte, klimaneutrale Siedlungen. Dazu gehören grüne Dächer, Regenwassernutzung und eine verpflichtende Solarstrom-Nutzung.

 

Unsere Forderungen:

• Ökologische Mindeststandards für alle Neubauten: Photovoltaik-Pflicht, begrünte Flächenanteile und wasserdurchlässige Versiegelung müssen selbstverständlich werden.

• Transparente Bürgerbeteiligung: Bevor Baugebiete geplant werden, führen wir

frühzeitige Dialogformate durch. Denn die besten Lösungen entstehen, wenn

Anwohner:innen, Vereine und Expert:innen gemeinsam denken.

GEMEINDEENTWICKLUNG

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