Reges Interesse an der Aufarbeitung der jüdischen Geschichte Echzells

Der Einladung des Arbeitskreises „Jüdisches Leben in Echzell“ waren überraschend viele Echzeller Bürgerinnen und Bürger gefolgt, die mit Interesse die bisherigen Überlegungen der Initiatoren zur Kenntnis nahmen. Diskutiert wurde insbesondere, auf welche Art und Weise man die jüdische Vergangenheit Echzells wieder ins Bewusstsein rufen könne. Einig zeigten sich die Anwesenden hinsichtlich der Notwendigkeit, in eine Sammel- und Recherchephase einzutreten. In diesem Zusammenhang sehr erfreulich ist es, dass sich bereits einzelne Echzeller Bürger mit der jüdischen Vergangenheit der Gemeinde intensiv beschäftigt haben und gerne bereit sind, ihr Wissen in die Arbeit der Gruppe einzubringen. Insbesondere Dr. Christian Becker hat bereits sehr detaillierte Nachforschungen betrieben und wird zu Beginn des nächsten Arbeitstreffens einen kurzen Überblick über den Stand seiner Recherchen geben. Wichtige Tipps für das weitere Vorgehen gab Monica Kingreen, die als Mitarbeiterin des Fritz Bauer Instituts zahlreiche Veröffentlichungen zur jüdischen Lokal- und Regionalgeschichte verfasst hat und der Arbeitsgruppe auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Darüber hinaus wird sich die Arbeitsgruppe um eine Zusammenarbeit mit dem Echzeller Geschichtsverein bemühen.

Das nächste Treffen des Arbeitskreises „Jüdisches Leben in Echzell“, zu dem alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind, findet am Mittwoch, dem 14.9.2011, um 19.30 Uhr im Solmser Hof statt.