Kinder- und JugendarbeitIn der Gemeinde Echzell findet Betreuung von Kindern in drei gemeindeeigenen Kindergärten sowie in einem Waldorfkindergarten statt. Außerdem bestehen durch die Jugendpflege Angebote für Kinder und Jugendliche. Wir GRÜNEN möchten hier durch eine Reihe von Maßnahmen Verbesserungen erreichen. Zunächst soll ein runder Tisch von Bürgern, Vereinen, Kirchen und der Politik zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt und in diesem Rahmen ein umfassendes Konzept erarbeitet werden. Die Ergebnisse sollen dann in eine Satzung über die Kinder- und Jugendarbeit einfließen. Bestandteil dieser neu zu schaffenden Satzung sollten unter anderem Mechanismen zur fortlaufenden Überprüfung und Verbesserung der Kinder- und Jugendarbeit in Echzell sein, denn nur so lässt sich eine hohe Qualität der Angebote auf Dauer sichern. Kurzfristig streben wir die Einrichtung eines Fonds für Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt, Mobbing, sexuellen Missbrauch bzw. zur Förderung von sozialen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen in den Kindergärten und der Grundschule an. Zahlreiche Initiativen von Elterngruppen in dieser Richtung konnten bislang aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht umgesetzt werden. Daher bedarf es kurzfristig der Umwidmung von Finanzmitteln im Haushalt zu diesen Zwecken. Gefördert werden sollen dabei Projekte, die auf Initiative und Unterstützung von Eltern und Lehrern sowie Erzieherinnen zurückgehen und deren Wirksamkeit wissenschaftlich festgestellt wurde. KindergärtenMit Bezug auf die Kindergärten streben wir GRÜNE die Erarbeitung eines umfassenden pädagogischen Konzeptes an. Die Erzieher/innen sollen durch fortlaufende Fortbildung und Supervision in ihrer Arbeit unterstützt werden. Um die Vorteile einer geschlechtsspezifischen Betreuung nutzen zu können, schlagen wir die Einstellung von männlichen Honorarkräften, z.B. im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres, in den Kindergärten vor. In struktureller Hinsicht streben wir eine bessere Verzahnung von Kindergärten und Grundschule sowie deren räumliche Zusammenlegung als Bildungshaus an. Auch an eine Übertragung der Kindergärten an einen freien Träger ist zu denken. Langfristiges Ziel unserer Politik ist ferner die Einstellung einer SozialpädagogIn oder PsychologIn für Kindergärten und Grundschule und die Etablierung spezieller bildungsfördernder Kurse. So können sprachliche und mathematische Fertigkeiten gezielt in den besonders entscheidenden ersten Lebensjahren gefördert werden. JugendpflegeDie Kinder- und Jugendarbeit soll durch verstärkte Zusammenarbeit mit Vereinen und umliegenden Gemeinden verbessert werden. In diesem Rahmen soll es zu einer Erweiterung des Angebotes, einer Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit sowie zum Entstehen von Angeboten für Eltern kommen. Weiterhin möchten wir geschlechtsspezifische Jugendarbeit etablieren, um deren Wirksamkeit zu verbessern. Des Weiteren möchten wir es in Erwägung ziehen, die Jugendpflege der Gemeinde einem freien Träger zu überantworten. Eine wichtige Aufgabe der Jugendarbeit sehen wir außerdem im Aufbau von Präventionsstrukturen für Demokratie und gesellschaftliche Vielfalt. Hier soll mit dem neu gegründeten Verein "Grätsche gegen Rechtsaußen" zusammengearbeitet werden. BabybegrüßungsprogrammSchließlich verweisen wir auf das von den GRÜNEN initiierte und vom Listenverbund aus CDU/FWG und GRÜNEN verabschiedete Babybegrüßungsprogramm, welches jedoch von der Verwaltung unter der Führung von Bürgermeister Müller noch immer nicht umgesetzt worden ist. Das Babybegrüßungsprogramm soll jungen Familien Unterstützung bereitstellen und so einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von mehr Familienfreundlichkeit leisten. Dazu wird eine Familienhebamme bei der Gemeinde eingestellt, die jedem Neugeborenen und dessen Eltern ein umfangreiches Begrüßungspaket überreicht und ihre Hilfe anbietet. |