Bündnis 90/Die Grünen | Ortsverband Echzell

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Unsere Geschichte

 

2005

Durch Gewinnung neuer Mitglieder konnte am 28. Juli 2005 aus dem Grünen-Ortsverband in Gründung ein rechtskräftiger Ortsverband werden. Olga Wagner-Bernardelli als Vorsitzende, Manfred Linss als Stellvertreter, Max Menzenbach als Pressesprecher und Stephan Henrich als Kassierer wurden in geheimer Wahl in ihren Positionen bestätigt. Gertrud Amreim, damalige Sprecherin der Grünen Kreistagsfraktion, stand mit Rat und Tat zu Seite.

 

Das Ziel des Ortsverbandes war es zu diesem Zeitpunkt, die Mehrheitsverhältnisse im Gemeindeparlament zu ändern, um die Belange der zahlreichen grünen und grün gesinnten Wähler im Großraum Echzell besser zu vertreten.

 

2006

Dies ist bei der Gemeindevertreterwahl am 26. März 2006 gelungen. Bündnis 90/Die Grünen erhielten aus dem Stand knapp 10% der Wählerstimmen und erhielten 3 Sitze in der Gemeindevertretung. Das war eine Sensation, denn damit wurde die Parteienlandschaft in Echzell bunter und die langjährige absolute Mehrheit der SPD beendet. Barbara Henrich (Fraktionsvorsitzende), Gertrud Wagner-Bernardelli und Fridolin Janke wurden durch das Wahlverfahren direkt gewählt. Friedolin Janke gab 2007 wegen ausbildungsbedingter Gründe seinen Sitz an Heinz Bernardelli ab. Unser großes Anliegen war die Gründung eines zusätzlichen Ausschusses für Gemeinde, Umwelt und Soziales (GUS), dessen Vorsitz seitdem Barbara Henrich erfolgreich ausführt.

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2007

Der Grüne Ortsverband beantragte, Echzell zur gentechnikfreien Zone zu erklären, siehe 'gentechnikfreie-regionen'. Das ist besonders für die Saatgut AG lebenswichtig. Die Saatgut AG ist eines der wenigen Unternehmen in Europa und der Welt, die noch gentechnikfreies Saatgut herstellen und außerdem ein großer Arbeitgeber für Echzell.

 

2011

Bis zur Wahl im Jahr 2011 bildete der Ortsverband eine Koalition mit der CDU. Sie wurde einvernehmlich aufgelöst. Seitdem sorgen wir für wechselnde Mehrheiten. Unser vorrangiges Ziel war die Stärkung der Arbeit der Gemeindevertreter/innen und Lockerung der starren Geschäftsordnung. So sind jetzt Anfragen direkt in den Sitzungen zugelassen. Es darf auch gelacht werden.

 

Mir starker Unterstützung der Grünen hat Echzell den Kampf gegen Rechts bestanden. Das war ein hartes Stück Arbeit. Unterstützt von den katholischen und evangelischen Pfarrern, der Verwaltung, der Polizei und den Anwohnern der Wiesengasse, die als Betroffene sehr verunsichert waren. Zusammen mit dem Sportkreis Wetterau wurde das erste Festival gegen Rechts aus dem Boden gestampft. Es konnten mehrere Tausend Besucher, vorwiegend Jugendliche aus Echzell und dem Umland, begrüßt werden. Ein zweites Festival folgte.

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2012

Ausgelöst durch die Bürgerinitiative "Grätsche gegen Rechtsaußen", deren Ruf bis zum Bundespräsidenten Joachim Gauck vordrang, wurde der LAP (Lokaler Aktionsplan Mittlere Wetterau) vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Städte und Gemeinden Florstadt, Wölfersheim, Echzell und Reichelsheim, ins Leben gerufen. Die "Grätsche" wurde mehrfach mit Preisen für Zivilcourage in Berlin und Wiesbaden ausgezeichnet. Unter dem umgänglicheren Namen "BUNTerLEBEN", statt LAP, wurden mehrere Aktionen unterstützt, die das demokratische Bewusstsein fördern und stärken. Unter anderem zählt dazu die gelungene Veranstaltung "Zeichen setzen" in Florstadt, die von der "Grätsche gegen Rechtsaußen" ins Leben gerufen und von "BUNTerLEBEN" finanziert wurde. Zahlreiche Besucher bildeten das Wort "Respekt" und wurden von oben fotografiert. Um das Geschichtsbewusstsein zu stärken, entstand eine Bürgerinitiative, die sich zur Aufgabe stellte, die längst überfällige Aufarbeitung der jüdischen Geschichte in Echzell anzupacken. Unter der zielorientierten Leitung von Gudrun Friedrich gelang die Errichtung eines Mahnmals. Der Sockel wurde von "BUNTerLEBEN" finanziert, die Figuren konnten durch zahlreiche Spenden von Bürgerinnen und Bürgern, Firmen und Institutionen bezahlt werden. Mit zahlreichen Veranstaltungen in den Kirchen der Großgemeinde wurde an die einzelnen Menschen erinnert, die dem Naziterror zum Opfer fielen. Auf der daraus entstandenen Homepage www.juedisches-echzell.de stehen dazu alle Informationen.

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2013/14

Unser großes Anliegen war es, endlich einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, damit die Gemeinde handlungsfähig bleibt und Investitionen in die Zukunft Echzells wieder möglich werden. Das ging nur mit mutigen Maßnahmen. Dafür mussten die Einnahmen und Ausgaben auf den Prüfstand. Erst die doppische Buchhaltung, die seit 2011 für die Gemeinden Pflicht ist, brachte die tatsächlichen Schulden der Gemeinde an den Tag. Außerdem haben wir dafür gesorgt, dass das Zahlenwerk des Haushalts so dargestellt wird, dass ihn jeder verstehen kann.

 

2015

Seit der Wahl des neuen Bürgermeisters Willi Mogk unterstützen wir ihn tatkräftig bei seiner Arbeit. So entscheiden wir uns für den Neubau des Kindergartens, weil wir das für eine Zukunftsmaßnahme halten, obwohl natürlich große Investitionskosten auf die Gemeinde zukommen. Außerdem sind die plötzlichen Kosten für die zahlreichen Flüchtlinge eine unkalkulierbare Herausforderung. Auch hier unterstützen wir mit ehrenamtlicher Arbeit die Gemeinde.

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2016

Bei der Kommunalwahl am 6. März haben wir Grüne unsere 5 Sitze in der Gemeindevertretung behaupten können mit 14,8 Prozent der Stimmen aus der Großgemeinde Echzell. Christa Degkwitz (Listenplatz 4), Barbara Henrich (Listenplatz 1), Gertrud (Olga) Wagner-Bernardelli (Listenplatz 3), Heinz Bernardelli (Listenplatz 5) und Ralf Kopf (Listenplatz 2) sind in die Fraktion gewählt worden. Das ist ein gutes Ergebnis. Dadurch, dass die SPD die absolute Mehrheit erreichte und die CDU schlechter abschnitt, veränderten sich die Kraftverhältnisse in der Gemeindevertretung. Die SPD nutzte die Gelegenheit, uns aus dem Vorstand zu entfernen, sodass wir nicht mehr aktiv an den Verhandlungen teilnehmen können und dadurch keine direkten Informationen mehr bekommen. Das ist schade und auch undemokratisch. Bei 15% der Wählerstimmen hätte die SPD-Mehrheit uns nicht mehr ausschließen können.

 

Zum zweiten Mal stellten wir den Antrag für die "Wiederkehrenden Straßenbeiträge". Er wurde diesmal von der SPD-Mehrheit abgelehnt.

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2017

Wir stellten 5 Anträge. Der Antrag "Vermehrtes Aufkommen von Müll im öffentlichen Raum" wurde in den GUS-Ausschuss verwiesen und eine Reinigung Ende des Jahres beschlossen. Allerdings ist damit das Problem nicht beseitigt. Da muss mehr geschehen. Die zweite große Herausforderung für uns ist das geplante Logistikzentrum an der Gemeindegrenze von Echzell. Erst durch unseren Antrag und unsere Einsprüche fing der Vorstand an, über die ungeheuerlichen Folgen des gigantischen Großprojekts nachzudenken.

 

Am 07.09.2017 veranstalteten wir einen Abend mit Kathrin Anders, der Kandidatin der Grünen für den Bundestag.

 

Ende des Jahres mussten wir auf die konstruktive Zusammenarbeit mit Julie und Ralf Kopf verzichten. Sie zogen aus beruflichen Gründen nach Dresden. Gepa Siegel nimmt für Ralf Kopf den Sitz in der Fraktion ein.

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